|
Der Kreis der Gotteskinder „Und Luth nahm siebenmal von seiner selbst, und es waren geschaffen einundzwanzig seiner Kinder. |
|||||
|
Soklamir neidísch |
|
Friga gefühllos |
Ignatius rachsüchtig |
|
|
|
|
Soluras verschwendend |
|
|
Sulvaria eifersüchtig |
|
|
Gemarus starrsinnig |
|
|
|
|
Nebukis unterwürfig |
|
Aestar jähzornig |
|
|
|
|
Monatu träge |
|
Aguan misstrauisch |
|
|
|
|
Fulgar kopflos |
|
Alterus furchtsam |
|
|
|
|
Aira einfältig |
|
Arborat ehrgeizig |
|
|
|
|
Resariel gleichgültig |
|
Ventaras
selbstherrlich |
|
|
|
|
Lunra unstetig |
|
|
Etheran entsagend |
|
|
Obeskur habgier |
|
|
|
|
Edruna rührseelig |
Finlora wehleidig |
|
|
|
Version 50 |
|||||
Wahl des elementaren Pfades:
Für einen angehenden Gelan entscheidet sich nach Abschluss seiner Novizenzeit, welche Tugenden, aus den 10 seine Hauptstärken sind. Die Ausprägung der jeweilige Tugend versetzt den Gelan in die Lage mit den zustehenden Göttern Kontakt aufzunehmen. So ist es ihm möglich für jede Tugend den Zugang zu zwei komplementären Elementarzyklen zu erhalten.
Es gilt:Es gibt 10 Tugenden und 20 Tadel, wobei jeder Tugende 2 Tadel zugeordnet sind.
Es gilt:Ein Tugend hat den Wert 0 ein Tadel hat den Wert -20. Ein Tadel kann schrittweise um 1 oder mehr Punkte zu einer Tugend sinken. Eine Tugend kann schrittweise um 1 oder mehr Punkte zu einem Tadel ansteigen.
Es gilt:Jede Charakterklasse hat anfangs eine Tugend und einen Tadel als Haupftausprägung, die nicht miteinander in Verbindung stehn darf. z.B. Darf man nicht gleichzeitig die Tugend der Gelassenheit besitzen und den Tadel Jähzorn haben. Da der Jähzorn ein Tadel der Tugend Gelassenheit ist.
Es gilt:Gelane haben ein ausgeprägte Tugend mehr als andere Charkterklassen.
Tadel Tugend Tadel
misstrauisch ARGLOSIGKEIT einfältig
selbstherrlich BESCHEIDENHEIT unterwürfig
starrsinnig EINSICHTIGKEIT unstetig
habgierig FREIGEBIGKEIT verschwendend
jähzornig GELASSENHEIT gleichgültig
rachsüchtig REDLICHKEIT rührselig
ehrgeizig STREBSAMKEIT träge
kaltherzig TAPFERKEIT wehleidig
kopflos UMSICHTIGKEIT furchtsam
eifersüchtig ZUFRIEDENHEIT entsagend
Es gilt: Im Laufe seines Lebens kann er theoretisch jede andere Tugenden hinzunehmen und somit zu allen 20 Elementarweg Zugang erhalten..
In eine Auszug der Annalen der Gelane ist folgendes verzeichnet:
“Nun seinen ein jeder Tugend zwe der Kinder zugetan, die ein jeder des eigen Tadeln, beide zur höchsten Leuchtkraft bringet, und eben zu jener Tugend ergänzet. Der rührseelig Tochter Edruna, der Mildtät´gen, die verzeihend Fru, unterstehet das hervorbringend Element des gedeiend Boden. Edru sollt ihr Zeichen sein. Ihr gegenüber, an der heiligen Tafel Uranat, in derer Höchsten Höhen, sitztet ihr Bruder Ignarion, dem Herren des ew´gen Wissens, und dem Gedächtnis der Siege und der Niedelagen, die nit vergessen seien. Sein Zeichen sei das Feuer und die Hitz, mit derer er seine Wiedersacher daniederbringen werdet. Geläutert der Unrecht an des Vaters Thron, streben derer beide nach der Redlichkeit. Der Eine bereit das Vergangen zu zeihen, die Entgegen die gerecht Strafe zugeben, der ihr würdig sei. In Demut zolle der Respekt den beiden Kinderen, wenn errufen möcht einer der beiden Gunst. Dabei ergehe er sich in der Tugend, auf das er nicht hingerissen werde von der Tadelhaftigkeit, denn die lässt nit mehr von ihm an ab, auf dass sein redlich Ansinnen ihm abhanden kommet und darniederlieget in Scherben gleich Luthes sein. Der aber, dem es geläne in der Tugenhaftikeit zu wandeln, dem eröffen sich der Pfade zwei und seinen im vom Nutzen siebenmal.” 848 n.L
Der Text spricht von dem diametralen Dualismis der Gotteskinder Edrunaund Ignarion. Ihr Tadel sind die Rührseeligkeit und die Rachsucht. Beide ergänzen sich zur Redlichkeit. Die Tugend fungiert bei der rituellen Anrufung als mentale Ankerpunkt. Beim Rezitieren des gelanischen Gebets bilden, sich Avatarestömungen um den Anrufer, die die elementare Manifetation ermöglichen. Dies Avatarströmung hat den Nebeneffekt, dass sie die ureigene emotinale Ausrichtung an den Formelanwender abgeben. Entscheidet man sich also für den Pfad der Erde, wird man nach wenigen Sekunden von Rührseeligkeit ergriffen. Wählt man den Pfad des Feuers wird in einem der Rachegedanke aufflammen. Um diese Gefühle im Zaum zu halten, benötigt man die Tugend der Redlichkeit, um während des Gebets Herr seiner selbst zu bleiben.
Zusammenführungssprinzip:
Durch seine Tugendhaftigkeit ist der Gelan/in als einziger in der Lage,zu zwei dieametrale liegenden Elementen Zugang zu finden. So ist er z.B. fähig Wassermagie und zugleich Luftmagie zu beherrschen. Wenn er die Strebsamkeit als zweite Tugend für sich wählt, kann der die Pfade Felsmagie und Baummagie in sein Gebetsbuch hinzunehmen.
misstrauisch ARGLOSIGKEIT einfältig
Wasser >-1 Luft
träge STREBSAMKEIT ehrgeizig
Fels -2< Baum
Der jeweilige verschlechterte Wert z.B. Misstrauen -1 und Unstetigkeit -2 ist für den Gelan ein Malus auf die Erfolgschange des Gebets aus den Zyklen Wasser und Baum anzuwenden. Darüber hinaus muss er in der selben Höhe einen Malus die für eines oder mehrer Attribut jedes Elemantarzauber in kauf nehmen. Für jeden Elementarpfad stehen dem Gelan 7 Gebete zur Verfügung. Jeders Gebet kann wie ein Fertigkeit bis zum 7. Grad gesteigert. Jeder Fertigkeitspunkt verbessert die Change dass das Gebet gelingt.
Es gilt:Die Anwendung eines Ritus muss mit einem W20 auf den Fertigkeitswert des Gebets bestetigt werden.
Es gilt:Jeder negative Tugend-Tadel-Wert verringert die Erfolgchanges des Gebets des jeweiligen Elementarpfades
Es gilt:Der Malus wird von folgenden Werten abgezogen.Wirkdauer, Wirkungskraft und Wirkungsdauer.
Gelane sind die Priesterschaft der Religion der Zweimal Zehn Zagen. Sie rufen die zwanzig Götter Edrus die die Welt gestaltet und alles Leben auf Edru geschaffen haben. Die Priesterschaft hat großen Einfluss auf den Politik. Sie bestätigt den Kaiser, stellt die Bischöfe und hat einen hohen Stellenwert innerhalb des öffentlichen Lebens.
Die Götter sind entrückt in den Höhsten Höhen und sitzen dort gesichtslos an der heiligen Rundtafel Uranat, währende ihrer herausgerissenen Gesichter (Zagen) auf Edru weilen… Durch die geheiligten Abbildern der Zagen in den Tempeln ist ein Kontakt zu ihnen möglich. Das Land ist daher durchsetzt von Tempeln, Kapelle und kleine Gebetsschreinen, um überall den Göttern nahe zu sein. Auch Talismane und Gebetsbücher erfreuen sich einer hohen Beliebtheit.
Der Anwärter auf das Gelanenamt durchläuft eine langjährige Ausbildung in der Abgeschiedenheit der Klösterburgen von Aratas. Am Ende sein Novizenzeit wird er auf eine 7 Jährige Wanderschaft geschickt. Hier hat er die letzte Möglichkeit der Berufung als Gelan zu entsagen, ehe er seine Weihe zum Scholarus erhält.





Schurken sind Vagabunden und Abenteuer, sie sind als Betrüger, Diebe und Wegelagerer unterwegs, bisweilen auch als Meuchler. In ihren Reihen findet sich seit Ende der Froschkriege so mancher ehemaliger Streiter. Vom Kriegshandwerk vereinnahmte Söldner, die mit der jüngst angebrochen Friedenszeit nichts anzufangen wissen.