Der Streiter

Der StreiterDer Streiter ist ein Kämpfer der, gegen Sold und Taler sein Waffentalent an jeder Mann vergibt. Alle körperlichen Attribute sind ihm notwendiges Handwerkszeug. Für das Tragen von Rüstungen und Eisenwaffen baut er auf seine Muskelstärke. Sein hohes Augenmerk dient ihm dazu eine Gefahrensituation schnell zuverlässig zu erfassen und einzuschätzen. Er ist im allgemeinen kein zimperlicher Kumpan und oft jähzornig und kopflos. Bisweilen schleichen sich auch Umsichtigkeit und Gelassenheit in seine charakterlichen Grundzüge ein, sofern er lange genug am Leben bleibt. Die Tapferkeit ist dem Streiter ein hohes Gut, an dem  er überaus verwundbar ist. So ist es nicht ratsam, dies unbewehrt zu tun.  

  

Mindestanfordrung:  MU:>=13; AU:>=10; TAP:>=16; UMS:<=10; GEL<=6

 Aber es wäre falsch zu behaupten, der Streiter wäre ein ungezügelter, grober Klotz, der nur weis wie Schaden, an Mann und Gerät zuzufügen ist.  Wer, wann, wo, mit welcher Stärke und Hintergrund regiert und welchen Zwist er austrägt, ist ihm ein nützliches Wissen. Denn als professioneller Waffenträger ist es ratsam sich die richtige Seite für die nicht risikolose Arbeit auszusuchen. Da gibt es aber auch noch jene, die nicht ganz so frei in ihrer Wahl sind, weil Ihnen der Schuldturm im Nacken sitzt. Sie sind eher Handwerker als Kämpfer, die jedoch als Bogenschützen oder Belagerungsexperten fürs Kriegführen von nicht wenig belang sind. 

 

 In den alten Tagen der großen Froschkriege genoss der Beruf des Streiters in der Bevölkerung hohes Ansehen, galt es doch den gierigen Glubschaugen ihre grüne Haut für immer über die Ohren zu ziehen. Nach dem Sieg des kaiserlichen Heers unter Gundrich von Trauenstein bei den dunklen Tannen des Stergengrats, war der Frieden unausweichlich. Nach Jahrzehnten langen kämpfen und schlachten, von ihren Aufgaben entbunden, fanden die ehemaligen Helden nur schwer Anschluss an die bürgerliche Gesellschaft, die für diese heran gezüchteten Totmacher keine Verwendungen mehr hatte. Nicht wenige schlossen sich aus Verbitterung zu Räuberbanden zusammen und wandelten sich von edlen Streiter zum übeln Spießgesellen. 

 

Nichts desto Trotz stellt, die Tapferkeit für Volk und Land im Militärdienst Leib und Leben zu riskieren eine hohe Tugend dar, die es den Nagern und ihren Verbündeten erlaubt ihre Existenz in der rauen Bergwelt zu behaupten. Die jüngst aufflammenden Streitigkeiten unter den Fürstentümern und Grafschaften des befriedeten Reiches, sorgen jedoch erneut für Bedarf an Mann und Maus. Mit großzügigen Versprechen von gutem Sold und weit reichende Plünderungsrechte herrscht an Nachwuchs kein Mangel. 

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s