Templer

 

Der TemplerDie Templer sind Streiter im Namen der Zweimal Zehn. Sie sind der bewaffnete Arm der Priesterschaft. Der Templer ist jedoch kein Kämpfer im eigentlichen Sinne, der darauf erpicht ist, seinen Kontrahenten Wunden zuzufügen bis dieser Tot ist oder aufgibt.  Der Templer  führt  im Kampf gegen Lebende ausschließlich stumpfe Waffen. Lässt Gnade vor Recht ergehen, sofern ihm die Situation dies erlaubt. Templer legen mit ihre Weihe das Gelübde der Gelassenheit und der Redlichkeit ab. Im Kampf gegen Erweckte ist der Templer jedoch wie ausgewechselt. Die Entleibung ist der einzige wirksame Weg ist einem Untoten die ewige Ruhe zurückzugeben, ohne sein Körper respektlos zu verstümmeln. So besitzt jeder Templer ein geweihtes zweihändiges Schwert ohne Schilfspitze, das er ausschließlich gegen Untote einsetzt. Dieses kompromisslose Vorgehen hat ihnen jedoch den Ruf als emotionslose Töter eingebracht. Bisweilen stark gepanzert und mit schweren Gerät bewehrt, ist ihm die Muskelstärke ein nützliches Attribut, wenn auch nicht sein vornehmliches.

 

Denn  neben seinen Kampffertigkeiten vertraut er auf das göttliche Wirken. Seine Hauptattribut, die  Empathie erlaubt es ihm genauso wie den Gelanen direkt mit den Avataren Luth´s in Verbindung zu treten und sich meisten ihrer Dienste zu versichern. Diese Magie unterscheidet sich dabei Grundlegen von den der Artefaktmagier die Avatare in Gegenstände bannen und so magische Dienste von ihnen erzwingen. Die Novizen werden von Beginn ihre Ausbildung an gleichermaßen im Waffengebrauch wie in der Avatarmagie unterwiesen. Heilung und Schutzmagie sind ihre Spezialisierungen. All ihre Aufwendungen werden vom ihrem Orden getragen. Verschwendung findet jedoch harte Strafen. Eine strenge Hierarchie bindet die Templer an ihr Kloster und bestimmt ihren Tagesablauf. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich Templer alleine oder in Begleitung auf Wanderschaft zu begegnen. Als Kuriere überbringen sie  Nachrichten von Kloster zu Kloster. Zur Erbauung und zur Läuterung, von Ungehorsam und anderen Ordensvergehen, begeben sie sich auf  Pilgerfahrt zu den Standorten der entdeckten Zagen der Gotteskinder. 

 

Hintergrund

Wenige Jahrzehnte bevor die Froschkriege ihren Anfang nahmen, waren die Templer die Hüter über die Toten. Den vielen war in dieser dunklen Zeit die ewige Ruhe verwehrt geblieben. Erweckt von machtgierigen Hexenmeistern, zur Dienerschaft gezwungen, gelang es den Erweckten, das Joch der Beherrschung ihre Meister abzuschütteln. So entfesselt, brachten sie unermessliches Leid und Zerstörung über das Land.  Sie waren nicht die stummen Diener die die Freizauberer sich für ihrer Frondienste erhofft hatten. Es gipfelte darin, dass Erweckte andere Erweckten. Da der Magie kaum Einhalt zu gebieten war, beschloss man den unheiligen Elementen das Wasser abzugraben, indem man alles daran setzte die verblieben Toten zu bergen. Aufgrund des tief verwurzelten Glaubens an ein körperliches Leben nach dem Tod, war an Verbrennung der Gebeine und Leichen jedoch nicht denken. So erbauten man für die Gestorbenen hermetische Festungen, undurchdringlich für jegliche Art von Magie.  Die ersten Templer, denen die Aufgabe der Bergung der Toten und die hermetischen Baukunst aufgebürdet war,  rekrutieren sich aus den Reihen der Gelane.

 

Diese Priester und Heiler, die den Mitteln des Kampfes entsagt hatten, griffen angesichts der trostlosen Lagen zu den Waffen. Sie schworen, wenn irgend möglich, keinen Lebenden zu Tode zu bringen, jedoch unerbittlich jedem Erweckten seiner Ruhe zurückzuführen. Sie gründeten die Bruderschaft der versiegenden Zeit, die  fort an dafür sorgt, dass kein gestorbenes Wesen frei der Verwesung ausgesetzt sein soll, oder gar in unsicheren Boden gelangt. Jedoch haben sich die Zeiten geändert, und damit die Aufgaben der Templer. Die Untotenplagen gehören der Vergangenheit an. In den Froschkriegen wurde ihr kämpferischer Aspekt stärker ausgebildet,  wenn es auch klar zu ihren Aufgaben gehörte die Gefallen sicher zu stellen und für Heimreise bzw. Übergabe zu konservieren. Nach dem Sieg vor 9 Jahren über die Invasion der Kaltblüter und des darauf folgenden bis heute andauernden Frieden, sind die Templer  verstärkt dazu eingesetzt die aufblühende Freizauberrei innerhalb der Reichsgrenzen in Zaum zu halten. 

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