Schurken

Der SchurkeSchurken sind Vagabunden und Abenteuer, sie sind als Betrüger, Diebe und Wegelagerer unterwegs, bisweilen auch als Meuchler.  In ihren Reihen findet sich seit Ende der Froschkriege so mancher ehemaliger Streiter. Vom Kriegshandwerk vereinnahmte Söldner, die mit der jüngst angebrochen Friedenszeit nichts anzufangen wissen.

 

Sie haben sich von der Gesellschaft abgewandt und bedienen sich aus den Säckeln Anderer. Der eine merk es,  wenn er an dieses Gesindel geraten ist, der Andere nicht. Alles in allem raue Spießgesellen, die wenig Mitleid mit ihren Opfern kennen. Wer ungeschoren davon kommt, kann sich glücklich schätzen, den zimperlich ist dieses Lumpenpack in den wenigsten Fällen.   

 

  Der einzelne ist im allgemeinen ohne jeden festen Wohnsitz, auch wenn sie ab und an einen festes Quartier beziehen, sind sie nicht sesshaft. Das lässt ihr Lebenswandel nicht zu, ständig darauf bedacht ihr Lager Hals über Kopf aufzugeben und zu fliehen. Auch im Kampf gibt sich der Schurke wenig beständig. Gern greift er Hinterrücks an. Kommt er darauf hin in Bedrängnis, sucht er sich dem Zweikampf  zu entziehen. Er ist ein Kämpfer der auf seine Gewandtheit und Zielgenauigkeit vertraut, als auf schwere Rüstungen. Durch gekonnt Akrobatik und waghalsige Manöver flieht er unvermittelt aus dem Kampfgeschehen. Er setzt drauf dass der Gegner ihm nachsetzt und sich dabei völlig verausgabt. Um so die Oberhand zu gewinnen, setzt diese Taktik jedoch eine hohe Durchhaltekraft voraus.Immer in Bewegung hat der Schurke ein rastloses Wesen. Selbst die klugen und raffinierten unter ihnen, die darauf bauen, sich unter den redlichen Bürgern zu verbergen,  werden früher oder später durch ihr „Talent“ aufsehen erregen und bei Nacht und Nebel ausrücken.  

 

Sie sind meist ohne bessere Bildung. Selten stammen sie aus einem geordneten Elternhaus, dass für sie halt und sicheres Handwerk bietet. Arbeiten ist ihnen ein Greul, ob gleich es nicht ohne Fertigkeit ist, einen Raub auf eine Kutsche,  oder einen Überfall auf eine Mine zu planen und durchzuführen. Aber es ist das Beständige , das zerrende, das immer wiederkehrende Tun was sie scheut. Die Aufregung, die scheinbare Sorglosigkeit, das Schnelle Geld ist dass, was viele unter ihnen reizt. Schließlich ist es um ein vielfaches leichter Münzen auszugeben, die einem nicht gehören als Geld, dass man sich durch harte Arbeit verdient hat.  Ob es ihre Freigebigkeit ist, oder ihr generelles Unvermögen mit Geld umzugehen ist unwichtig, auf alle Fälle gelingt es den wenigsten, sich durch ihre Räubereien aus ihrer Schicht herauszuheben.   Neben den Bieberratten sind unter den neuen Mitgliedern der Allianz sind vor allen die Eichhörnchen dazu geneigt sich den unredlichen Gesellen anzuschießen. Als Waldläufer haben sich auch kaum ein geregeltes Leben, Oft nehmen sich Anstoß an der habgierigen Verhalten der verweichlichten spießbürgerlichen Gesellschaft. Diese sind selbst voller Argwohn gegenüber den ungehobelten Waldvolk. Gerade die unteren Schichten solidarisieren sich, so sind Schurken und Waldläufer mit den Bettler gern auf der gleichen Seite. So sind die Bettler in den Städten gerne für klingende Münze bereit für sie kleinere Spitzeldienste zu erledigen.   HintergrundEs ist ein offenes Geheimnis, dass die Gilde der Bettler in den großen Städten mit den Dieben unter einer Decke stecken. Hier sehr wohl straff organisiert, stellen sie für die Obrigkeit einen ernstzunehmende Machtfaktor dar. Wer allerdings glaubt, dass in diesen Regionen des Landes jeder bis zum letzten Hosenknopf ausgenommen wird, der irrt. Im Gegenteil, die Gilde ist drauf bedacht in den Hochburgen nicht mit Kleindiebereien aufzufallen und sich so die großen Fische zu verscheuchen. Warum die Staatsgewalt dem Treiben der Diebesgilde keinen Riegel vorschiebt ist unklar. Einige vermutet Erpressung, Andere vermuten Bestechung, aber so recht mag keines von beiden, die Duldung erklären. Es halten sich jedoch auch die Gerüchte, dass die Gilde sich hohes Ansehen in den Froschkriegen erworben hat und zum Ende der Krieges Beitrug, den wie heißt es „Der Feind meines Feindes muss nicht mein Freund sein“.

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s