Da sprach Luth zu Edru, er wolle nehmen siebenmal von seiner selbst

Auf das geschaffen wären einundzwanzig seiner Kinder, und Edru vernahm den Willen seines Wortes. Da wußte Luth, er hatte begonnen und Sokadir der erste der Kinder sollte von da an sein Bote sein, der Wort halten sollte zu Edru und seinen Geschwistern. Ob Sokadir ein Schatten seiner selbst war, war er schnell und gehorsam. Wart er gesandt, war es getan. Genügsam berichtete er nie mehr als ihm aufgetragen wart und wollte doch sein soviel mehr. 

 

Und Luth sah wie ein Jedes Sokadirs Geschwisteran Edru das sein erfüllte und beschloss Wort zu halten

Verzagt aber vollen Mutes, so war genommen zweimal seiner Selbst und Altaran und Faluris waren ihnen zur Seite und Luth entfernte sich damit er Edru nun mehr mit seinen Worten erreichen konnte. Mit den hellen Streitrößern seiner Tochter ließ Luth Edru hinter sich und es schied sich das Nahe vom Weiten, im Oben vom Unten. Und Luth gebot Alteran zum Geleit um das Gespann sicher zurückzuführen. Fortan sollte Alteran die Weite des Wegs in die höchsten Höhen zu wachen. Und Alteran war voll Sorge er könne nicht sein zur Stelle über Allem, in jedem Innersten zugleich und war unüberwindlich hoch und tief und war für sich und für alles Ehrfurcht und Schauder. Nur Faluris lachte voll des Übermutes und sprengte mit ihrem gleißendem Gespann auf Grat und Abgrund in die Höhentiefe und narrte unachtsam Sokadirs Dienst.

 

Luth ging nicht ohne zu wissen, Edru im sicheren Halt

Eifersüchtig aber  teilnahmslos, so war genommen zweimal seiner Selbst und Etheran und Sulvara waren ihm zur Seite und gaben die Hände frei. Etheran war weit und umspannte Edru vielfach , so wart Edru weich gebettet. Sulvara wollte sich ihren Dienst nicht nehmen lassen, obwohl sie erkannte daß sie ohne ihren Bruder nicht hätte fassen können. Luth sah wie zerrissen Sulvar war und wies Etheran an, seiner Schwester Platz zu gewähren und Etheran war es gleich und nahm seine Schwester an der Hand und vor Glück weinte Sulvara bitterlich.

 

 

Luth ging nicht ohne zu holen, Edru aus dem Zwielichte

Denn es war weder Dunkel noch Licht um Edru.   Großzügig aber  Zurückhaltend, so war genommen  zweimal von seiner Selbst und Sorn und sein Bruder Netas waren ihnen zur Seite. Sorn war Freigebig und erstrahlte im Auftrag Luths, so hell das alles blind wurde was er traf und so war Netas gesandte seinen Bruder im Zaum zu halten. Gierig verschlang Netas die brennenden Strahlen seines Bruders bis dieser erschöpft war und es wart Dunkelheit. Aber Sorn war seinem Bruder ebenbürtig und forderte sein Reich von Netas zurück. Und so rangen die Brüder in Ewigkeit und es sollte weder Licht sein noch Dunkel und es schied sich Tag und Nacht.

 

 

Luth ging nicht ohne zusehen, dass Edru eins war…

Im Kaltem und Heißen, und eins war im Trockenem und Nassen, und so war das Feste und das Fließende zugleich dem Freienden und dem Flirrenden und Edru war darin, wie Luth, wüst und leer. Voll Argwohn und bleibendem Zorn, so ward genommen  zweimal von seiner Selbst und Ignarion und Aguan waren ihnen zur Seite, das Trockene von Nassen zu scheiden.

 Gutgläubig und voller Rührsahl, so war genommen  zweimal von sein der Selbst und Aira und Edruna waren ihnen zur Seite, das Heiße vom Kaltem zu scheiden.

Und das Angesicht Edrus war nicht mehr das gleiche wie zuvor Luths. Denn nun gab es das Feste, das Fließende, das Freiende und das Flirrende. Und das Feste war trocken und kalt, das Flüssige war kalt und naß, das Freiende naß und heiß, und das Flirrende war heiß und trocken. Und Edru war angenehm das Feste und sollte sein ihre wonniger Körper und es hieß Land. Und Edru war angenehm das Flüssige und sollte sein ihr makelloses Angesicht und es hieß Wasser. Und Edru war angenehm das Freien und sollte sein ihr spendender Atem und es Hieß Luft. Edru war angenehm und das Flirrende und sollte sein ihr loderndes Herz und es hieß Feuer und so war Luth ihr gleich.

 

Luth ging nicht ohne zu merken, dass Edru im Unsichern sei

Denn es war noch geblieben, das Heiße, daß nur heiß sein konnte und alles schmolz und das nur Kalte, daß nur kalt sein konnte und alles fror und es entbrannte ein klirrender Krieg, indem als floß und starrte, aufs neu, immer wieder. Wütend und hartherzig, so ward genommen zweimal von ihrer Selbst und Modraka und Glakaya waren ihnen zur Seite, das Schmelzen und Starren mit aller Gewalt zu enden und Kummer und Leid ergossen sich über Edru und Luth, bis es getan war. Und das Geschmolzene war gebannt in der Tiefe und das Starre war gebannt in der Höh. Keuchendes Wehklagen und dumpfes Brüllen war aus der Weite zu vernehmen.

 

Luth ging nicht ohne zu erkennen Edru in Heilung

Denn Luth reute das Notwendige und vergossen die Tränen der  Milde und Hingabe, so war genommen  zweimal von seiner Selbst und Resinar und Faluria waren ihnen zur Seite, die Risse des Kleides mit dem zähen Saft der Heilsalbung zu schließen und die gebrannte Blöße mit dem weichen Tuch der Erneuerung zu bedeckt.. Und so erblüht Edru schöner denn je, in üppiger Farbenpracht mit betörendem Wohlgeruch und vergessen wart das grausame Reigen der Tiefen und Höhen. 

 

Luth ging nicht ohne Edru versorgt zu wissen.

Denn… Ermattet  aber  vollen Tatendranges,  so war  genommen  zweimal von seiner Selbst und Monaru und Arborath und waren ihnen zur Seite.  Und so waren Edrus Gipfel und Täler gehüllt in ein rauschendes Kleid das Edru wärmte und kühlte zugleich.

 

Luth ging nicht ohne zu Ahnen Edrus Sorgen

Eitel aber beschähmt und nahmen sie zweimal von seiner Selbst. Ventaria und Nimbura …

 

Als Luth sah wie Alles zum Guten kam, wollte er Edru verlassen

Aber nicht ohne Edru mit dem herrlichsten Geschmeide zu Schmücken. Wankelnd aber unüberzeugbar, so war genommen zweimal seiner Selbst und Gemran und Lunar waren ihnen zur Seite. Glanz und Schimmer von ungeahnter Herrlichkeit sollten Edru zieren doch Edru war uneins aber Luth bestand darauf. Gemran war fort an das Glitzern in der Dunkelheit und hieß Sterne von dennen einige in Edrus Schoß fielen und auf ewig die Ihrigen sein sollten. Edru wollte sie zurückgeben aber Gemran bestand darauf und war darin starrsinnig. Erst war Edru verärgert doch dann erkannte sie in der Ablehnungen die wahre Zuneigung ihres Sohnes.

 

(Wie im Spielgelbild eines Sees sollte Edru sich in Lunra ihrer Pracht gewahr werden und so stand Lunra ihr am Firmament zur Seite. Und manchmal da wandte Lunra sich ab von Edrus selbstgefallen und Edru war gekränkt und manchmal suchte Lunra das Antlitz Edrus und weinte ob der Schönheit Edrus und da fiel ein Tropfen auf Edru hinab und rann Edru über das Gesicht und Edru war ergriffen erkannte sie doch darin die wahre Zuneigung ihre Tochter.)

 

Und Luth sah wie ein Jedes Sokadirs Geschwisteran Edru das sein erfüllte und beschloss Wort zu halten

Luth holte den Ersten seiner Söhne und Töchter zu sich, um ihm seine weiter Pläne mitzuteilen.

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